Ingrid Sälzler


Traumatherapie auf EMDR/EMI-Basis

(Eye Movement Desentization and Reprocessing/Eye movement Integration)

Diese Methode ist sehr gut geeignet, traumatische Erfahrungen zu verarbeiten - sowohl aktuelle als auch weiter zurückliegende. Selbst dann, wenn sie nicht mehr erinnert werden, gelingt es, durch zeitlich nachfolgende (traumanahe) Erfahrungen das alte Trauma zu verarbeiten. Das ist deshalb so, weil alle Erfahrungen im Gehirn miteinander vernetzt sind.

Wann hilft EMDR/EMI?

EMI/EMDR hat sich nicht nur bei Traumatas bewährt, sondern auch bei allen nicht verarbeiteten Belastungen wie frühe Trennungen, tiefe Selbstwertverletzungen oder sonstige stark belastende Ereignisse.

EMI/EMDR hilft bei Ängsten und Panikattacken. Auslösesituationen und Angsterfahrungen werden durch die EMDR-Technik verarbeitet und somit das emotionale System entlastet.

EMI/EMDR ist sehr gut geeignet, um Menschen in Trauerprozessen zu unterstützen- vor allem dann, wenn die Verarbeitung eines Verlustes nicht oder nur schwer gelingt.

EMI/EMDR hat sich ebenfalls bewährt bei der Behandlung von Akutschmerz und bei chronischem Schmerz. Bei Akutschmerz ist EMDR geeignet zum Abbau der den Schmerz häufig begleitenden Angst, bei chronischem Schmerz zur Erhöhung der Schmerztoleranz. Im Falle chronischer Schmerzen tritt ein Verselbständigungsprozess mit Veränderunen im Nervensystem ein. Diese Veränderungen halten oft den Schmerz aufrecht. EMDR ist ein Mittel, so zu stimulieren, dass sich die Schmerzreaktion verändert.

Wie wirkt EMI/EMDR?

Erfahrungen werden im Gehirn gespeichert: mit allen Bildern, Geräuschen, Gedanken und Gefühlen, aus den Moment des Geschehens. Allerdings werden traumatische und schockartige Erfahrungen nicht wie andere Erlebnisse verarbeitet: sie werden isoliert abgespeichert. Die Folge davon ist, die Gedanken und die negativen Gefühle des Traumas sind sozusagen im Nervensystem " gefangen" oder „eingekapselt“ - können allerdings wieder sehr leicht angetriggert bzw. aktiviert werden. Schon die minimalste (unbewusste) Erinnerung an die alte Erfahrungen, sei es ein Blick, sei es eine Tonlage, sei es ein bestimmter Geruch usw. können heftige Reaktionen auslösen.
Die EMDR - Technik bewirkt nun zwei sehr wichtige Dinge. Zunächst löst sie die Blockade der Erinnerungen und der negativen Emotionen, die im Nervensystem gespeichert sind, dann hilft sie dem Gehirn, die Erfahrung noch einmal zu bearbeiten und ihm durch Information bei der "Verdauung" zu helfen.
In einem gelungenen EMDR-Prozess erfahren sich die Klienten wieder als handlungsfähig und nicht mehr den alten Reaktionen ausgeliefert.

Hier begleite ich meine Klienten sehr behutsam und vorsichtig. Und vor der eigentlichen Arbeit werden zunächst stabilisierende Verfahren( z.B. das Finden sicherer Orte) eingeübt und eine tragfähige therapeutische Beziehung aufgebaut. Mit meiner körperorientierten Ausrichtung wird eine weitere Integration durch die Einbeziehung des Körpers erreicht.

 

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